Die Landesmediendienste Bayern e.V.
Die Landesmediendienste Bayern wurden im Jahr 2000 als Nachfolgeorganisation des Landesfilmdienstes Bayern für Jugend- und Erwachsenenbildung gegründet. Seit 1952 – nach Gründung auf Initiative des Münchner Stadtschulrates Prof. Dr. Anton Fingerle – arbeiten somit Einrichtungen der Jugend- und Erwachsenenbildung in einem gemeinnützigen Verein zusammen.
Zweck ist die Förderung der Bildung, das wird verwirklicht durch:
- ► Beschaffung von guten Filmen mit Lizenzen für die nicht-gewerbliche öffentliche Vorführung zur Information, Bildung und guter Unterhaltung
- ► Beobachtung des Filmmarktes und Kuratieren von thematischen Filmprogramm
- ► Verleih von Bildungsmedien für alle Menschen, die in Bayern Bildungsarbeit machen (Schulen, außerschulische Jugend- und Erwachsenenbildung, Initiativen, Vereine, Verbände, Behörden)
- ► Erprobung und Realisierung neuer Distributionswege im Rahmen des gemeinnützigen Zwecks
- ► Entwicklung von medienpädagogischen Materialien und Arbeitshilfen
- ► Übernahme von Mediendienstleistungen für staatliche und kommunale Stellen und freie Träger gegen Kostenerstattung
- ► Durchführung von Bildungsprojekten und eigenen Veranstaltungen "Bildung mit dem Medium Film"
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Mit seinen Aktivitäten will der Verein die Fähigkeit fördern, Medien aktiv und kritisch zu nutzen. Das Filmprogramm dient Information und Bildung, der Aus-, Fort- und Weiterbildung. Es zeichnet sich durch eine bewusst breit gefächerte thematische Vielfalt sowie Aktualität und hohe ästhetische Qualität aus. Indem es unterschiedliche Standpunkte vorführt, fördert es die Auseinandersetzung und gibt Orientierung für persönliche Entscheidungen wie auch politisches Handeln.
Zusammen mit ihren Kooperationspartnern führen die Landesmediendienste Veranstaltungen zur Information und Beratung durch. Sie wirken außerdem in verschiedenen Auswahlgremien mit, die Filme/Medien begutachten und bewerten und dem Anliegen der Filmbildung und Medienkompetenz verpflichtet sind.